Geschichte
Bildergalerie
Bedeutung des Wappen
Links

Am 12. März 744 gründete Sturmius das Benediktinerkloster Fulda. Sturmius war von Bonifatius, dem Missionar und Organisator der Fränkischen Kirche, mit dieser Klostergründung beauftragt worden.

751 konnte Bonifatius bei Papst Zacharias das Privileg der Exemtion bewirken und somit das Kloster der Gerichtsbarkeit der örtlichen Bischöfe entziehen. Exemtion und Landschenkungen, die im besonderen Maße nach dem Tode von Bonifatius und seiner Beisetzung in der Klosterkirche erfolgten, sind die Wurzeln der politischen und geistlichen Unabhängigkeit des späteren Hochstiftes Fulda.

In seiner Eigenschaft als Grundherr förderte der Abt auch die Ansiedlung von Handwerkern und Kaufleuten. Diese Siedlung erhielt im Jahre 1019 das Marktrecht. Auf einer 1114 geprägten Münze wird die Siedlung bereits als "Stadt Fulda" bezeichnet.

Eine erfolgreiche und sparsame Politik der Fürstäbte der zweiten Hälfte des 17. Jh. schuf die Grundlage für die zweite Blüte von Stadt und Hochstift Fulda in der Barockzeit des 18. Jh. Die umfangreiche barocke Bautätigkeit begann mit der Errichtung des Doms und prägt das Stadtbild vor allem auch durch den neuen Schloßbau, die Anlage des Schloßgartens, die Errichtung großer Adelspalais in der Umgebung des Residenzschlosses, eines Gebäudes für die Landesuniversität, eines Hospitals sowie eines gegenüber der Residenz gelegenen Wachgebäudes. Die Fuldaer Porzellanmanufaktur (1764-1789) wies einen ausgesprochen hohen Qualitätsstandard auf.

Heute ist Fulda das wirtschaftliche, politische und kulturelle Oberzentrum der Region Osthessen.

zurück zur Fulda-Hauptseite